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Gabriel Nachira
9/1/2026

Landingpage erstellen lassen: Kosten & Conversion

Eine Landingpage ist mehr als nur Design. Erfahre, welche Kosten realistisch sind, wie eine gute Struktur aussieht und welche Faktoren wirklich für mehr Conversions sorgen.

Wie erfolgreiche Landingpages entstehen und warum sie über Anfragen und Verkäufe entscheiden

Eine Landingpage ist oft der entscheidende Punkt zwischen Interesse und Handlung. Egal ob es um Anfragen, Termine oder Verkäufe geht: Wenn Besucher auf einer Landingpage nicht sofort verstehen, warum sie hier richtig sind, sind sie meist genauso schnell wieder weg.

Trotzdem wird das Thema häufig unterschätzt. Viele denken bei einer Landingpage an eine hübsche Seite mit einem Formular. In der Praxis ist sie jedoch ein strategisches Werkzeug, das Psychologie, Technik und saubere Inhalte kombiniert.

Dieser Artikel erklärt ausführlich, was hinter einer professionellen Landingpage steckt, welche Kosten realistisch sind und welche Faktoren wirklich darüber entscheiden, ob Besucher konvertieren oder nicht.

Was eine Landingpage wirklich ist (und was nicht)

Eine Landingpage ist keine normale Unterseite einer Website. Sie folgt einem ganz anderen Zweck. Während klassische Websites mehrere Ziele verfolgen, verfolgt eine Landingpage genau ein einziges Ziel.

Das kann zum Beispiel sein:

  • eine Anfrage generieren
  • einen Terminbuchung auslösen
  • ein Produkt verkaufen
  • einen Download ermöglichen

Im Unterschied zu normalen Seiten wird auf alles verzichtet, was vom Ziel ablenkt. Kein Navigationsmenü, keine unnötigen Links, keine Ausweichmöglichkeiten. Der Fokus liegt vollständig auf der gewünschten Aktion.

Genau deshalb werden Landingpages häufig für Kampagnen, Ads oder klar definierte Angebote eingesetzt.

Landingpage erstellen lassen: Wie setzen sich die Kosten zusammen?

Die Frage nach den Kosten ist legitim und wird extrem häufig gestellt. Wichtig ist jedoch, nicht nur nach dem Preis zu fragen, sondern nach dem Wert, den eine Landingpage erzeugen soll.

Die Kosten für eine Landingpage bewegen sich in der Praxis meist im Bereich von 800 bis 4’000 Euro. Nach oben ist theoretisch offen, nach unten wird es oft kritisch.

Der Preis ergibt sich nicht zufällig, sondern setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen.

Ein zentraler Punkt ist die Konzeption. Bevor auch nur ein Design entsteht, muss klar definiert sein, wer angesprochen wird, welches Problem gelöst wird und welche Handlung ausgelöst werden soll. Ohne diese Grundlage bleibt jede Landingpage oberflächlich.

Hinzu kommen Texte. Conversion-orientierte Texte sind keine normalen Webtexte. Sie müssen verständlich sein, Vertrauen aufbauen, Einwände vorwegnehmen und gleichzeitig klar führen. Viele unterschätzen diesen Punkt komplett.

Auch technische Faktoren kosten Zeit und Geld. Ladezeit, saubere mobile Darstellung, Tracking, Datenschutz und saubere Struktur sind keine Extras, sondern Voraussetzungen.

Kurz gesagt: Eine Landingpage kostet nicht wegen des Designs Geld, sondern wegen der Wirkung, die sie erzielen soll.

Selbst erstellen oder erstellen lassen: Eine realistische Einordnung

Gerade mit Baukastensystemen scheint es heute einfach, schnell selbst eine Landingpage zu bauen. Für erste Tests oder interne Projekte kann das auch funktionieren.

Problematisch wird es, sobald Traffic Geld kostet oder regelmässig Besucher auf die Seite kommen. Eine schlecht konvertierende Landingpage verbrennt Budget, auch wenn sie optisch akzeptabel aussieht.

Eine selbst erstellte Landingpage eignet sich vor allem dann, wenn:

  • kein klares Angebot existiert
  • kaum Besucher vorhanden sind
  • nur getestet werden soll

Sobald Leads oder Verkäufe planbar generiert werden sollen, lohnt sich fast immer eine professionelle Umsetzung.

Der bewährte Aufbau einer erfolgreichen Landingpage

Auch wenn jede Landingpage individuell ist, folgt der Aufbau in der Praxis oft einer klaren Struktur. Diese Struktur ist nicht kreativ erfunden, sondern basiert auf Nutzerverhalten und Tests.

Ganz oben steht das Nutzenversprechen. Innerhalb weniger Sekunden muss klar sein, was angeboten wird und warum es relevant ist. Menschen lesen keine Texte, sie scannen. Die Headline entscheidet, ob gescrollt oder geschlossen wird.

Direkt danach wird das Versprechen kurz erklärt. Nicht ausführlich, sondern präzise. Für wen ist das Angebot gedacht und welches Problem wird gelöst?

Im sichtbaren Bereich sollte bereits eine erste Handlungsaufforderung stehen. Viele warten damit zu lange. Besucher müssen nicht überzeugt sein, um zu klicken – sie müssen neugierig genug sein.

Im weiteren Verlauf folgt die eigentliche Überzeugungsarbeit:

  • Erklärung des Angebots
  • Ablauf oder Vorgehen
  • Vorteile gegenüber Alternativen
  • Antworten auf typische Zweifel

Vertrauenssignale spielen hier eine zentrale Rolle. Bewertungen, Referenzen oder konkrete Ergebnisse reduzieren Unsicherheit und erhöhen die Abschlusswahrscheinlichkeit deutlich.

Am Ende wird die Handlung wieder klar aufgegriffen. Ohne Druck, aber eindeutig. Eine Landingpage ohne klaren Abschluss verschenkt Potenzial.

Conversion-Faktoren, die oft unterschätzt werden

Viele Landingpages sehen gut aus, funktionieren aber nicht. Der Grund liegt meist in Kleinigkeiten, die grosse Wirkung haben.

Ein häufiger Fehler ist Überladung. Zu viele Informationen, zu viele Buttons, zu viele Möglichkeiten. Je mehr Auswahl ein Nutzer hat, desto wahrscheinlicher entscheidet er sich für gar nichts.

Auch Ladezeiten sind kritisch. Schon wenige Sekunden Verzögerung kosten messbar Conversions. Besonders auf mobilen Geräten entscheidet Geschwindigkeit über Erfolg oder Misserfolg.

Formulare sind ein weiterer Knackpunkt. Jedes zusätzliche Feld senkt die Abschlussrate. Es lohnt sich, nur das absolut Notwendige abzufragen.

Auch Sprache spielt eine Rolle. Zu abstrakte oder zu marketinglastige Texte schaffen Distanz. Klarheit schlägt Kreativität fast immer.

Wie viel eine gute Landingpage leisten kann

Die Frage nach der Anzahl möglicher Leads lässt sich nicht pauschal beantworten. Sie hängt von Angebot, Zielgruppe, Traffic und Qualität der Umsetzung ab.

Trotzdem gibt es grobe Richtwerte. Conversion Rates von 5 bis 10 Prozent sind für gut gemachte Landingpages realistisch. Sehr fokussierte Angebote erreichen teilweise deutlich höhere Werte.

Entscheidend ist nicht die absolute Zahl, sondern die Planbarkeit. Eine gut optimierte Landingpage macht Ergebnisse messbar und skalierbar.

Landingpages und Suchmaschinen: Passt das zusammen?

Oft wird angenommen, dass Landingpages nur für Werbung geeignet sind. Das stimmt so nicht. Auch Landingpages können bei Google ranken, wenn sie sauber aufgebaut sind.

Voraussetzung ist, dass sie eine klare Suchintention bedienen und ausreichend Kontext liefern. Reine „Mini-Seiten“ mit wenigen Zeilen Text haben es schwer. Gut strukturierte, inhaltlich starke Landingpages können dagegen sehr gut performen.

Gerade bei Keywords mit klarer Kaufabsicht ist eine SEO-optimierte Landingpage oft effektiver als ein klassischer Blogartikel.

Häufige Fehler beim Erstellen von Landingpages

Ein häufiger Fehler ist fehlender Fokus. Wer versucht, mehrere Zielgruppen oder Angebote auf einer Seite unterzubringen, verwässert die Wirkung.

Auch mangelnde Klarheit kostet Conversions. Besucher müssen nicht überzeugt, sondern geführt werden. Unklare Texte, unkonkrete Versprechen oder schwache Call-to-Actions führen fast immer zu schlechten Ergebnissen.

Technische Mängel wie schlechte mobile Darstellung oder fehlendes Tracking machen Optimierung unmöglich.

Fazit: Wann sich eine Landingpage wirklich lohnt

Eine Landingpage lohnt sich dann, wenn sie strategisch eingesetzt wird. Sie ersetzt kein schlechtes Angebot und keine unklare Positionierung, verstärkt aber alles, was bereits funktioniert.

Richtig umgesetzt ist eine Landingpage kein Kostenpunkt, sondern ein Werkzeug zur systematischen Lead- oder Umsatzgenerierung.

Wer Ergebnisse will, sollte Landingpages nicht als Designprojekt sehen, sondern als Teil eines klaren Systems.

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